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Mietpreise in Deutschland

In leichter Abwandlung der etwas provokanten Frage eines großen schwedischen Möbeldiscounters, fragen sich viele Mieter heutzutage " lebe ich schon im Eigentum oder wohne ich noch zur Miete"?

Nun, diejenigen, die den Sprung in die eigenen 4 Wände noch nicht geschafft haben müssen sich zwangsläufig mit ständig steigenden Mietpreisen auseinandersetzen. Zwar sind die Mieten in den letzten Jahren nicht überproportional zur Lebenshaltung gestiegen, jedoch kein Mieter wird sich über Mietpreissteigerungen freuen, wenn sie auch noch so klein sind!

Das seit Jahrzehnten vorhandene Nord-Südgefälle, hat sich schon immer bei den Mietpreisen niedergeschlagen. So sind die Mietpreise auch 2011, beispielsweise in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart um 3,8% gestiegen. Zum ersten Mal wurden hier die Mietpreise auch unter dem Aspekt energetischer Sanierungskonzepte beurteilt.

Nach der aktuellen Erhebung sehen die Steigerungen in Stuttgart folgendermaßen aus:

Die Mietpreise sind somit in der Landeshauptstadt direkt in den letzten 2 Jahren um 3,8% getiegen, im Baden-Württembergischen Durchschnitt jedoch nur um 2,7%. Die Mietpreise für Wohnungen die vor 1975 erbaut wurden sind allerdings in Stuttgart im Verhältnis zum Gesamtwohnungsbestand überproportional um 4,3% gestiegen! Und dieses Marktsegment umfasst sogar 86% aller mietspiegelrelevanten Mietwohnungen, somit ist der Mietpreis beim weit überwiegenden Teil der Wohnungen im Gesamtbestand deutlich mehr gestiegen.

Bei den Wohnungen jüngerer Baujahre ist der Mietniveauanstieg allerdings sehr moderat ausgefallen. Zu erwähnen ist hierbei noch, dass alle Erhebungen zum ersten Mal unter der Berücksichtigung energetischer Sanierungskonzepte durchgeführt wurden.

Bundesweit sind die Mietpreissteigerungen insgesamt eher moderat ausgefallen, eine angenehme Ausnahme bildet sogar die Bundeshaupstadt, in Berlin sind die Mieten nämlich nur unbedeutend gestiegen. Und im Gegensatz zu München oder Hamburg sind die Steigerungen in Berlin geradezu zu vernachlässigen.

Mietspiegel können allerdings grundsätzlich nur als grobe Orientierungshilfe für Wohnungssuchende herangezogen werden. Denn beispielsweise im Bereich der neu gebauten Mietwohnungen gibt es immer wieder erhebliche "Ausreißer" aus den ansonsten gleichmäßig verlaufenden Mietsteigerungen. Was selbstverständlich zu beobachten ist, sind die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Stadtteilen Berlins. So ist beispielsweise der Osten Berlins nach wie vor ein Mietpreisparadies, wohingegen der Westen, in den bevorzugten Wohngebieten, um teilweise mit über 50% höheren Mietpreisen aufwartet.

Diese Unterschiede sind aber bundesweit zu beobachten, nach wie vor bestimmen Standort und Lage von Mietwohnungen den Mietpreis. Mietspiegel hin, Mietspiegel her!

Somit lässt sich also festhalten dass im Bundesdurchschnitt die Mietpreise in den letzten 2 Jahren eher moderat gestiegen sind, energetische Sanierungskonzepte schlagen jedoch bei älteren Baujahren höher zu Buche.

Das Nord-Südgefälle ist ebenso, genau wie in den Jahren zuvor, als fester Bestandteil des unterschiedlichen Mietpreisniveaus deutschlandweit erhalten geblieben, nämlich deutlich steigend von Nord nach Süd.

Die einzige Möglichkeit für viele Bundesbürger sich den Mietpreissteigerungen zu entziehen, scheint daher der Vollzug des Wechsels von der Mietwohnung die eigenen 4 Wände zu sein. So wird der potentielle Neu-Eigentümer dann, anders als zu Beginn geschildert, eine Antwort geben können und zwar diese: "Jetzt wohne ich nicht mehr zur Miete sondern lebe im Eigentum"!

7.2.15 10:20


Unerwartete anonyme Post

Als ich neulich heimgekommen bin hab ich eine Überraschung erlebt. Es war Post im Briefkasten, das war nicht das aussergewöhnliche, sondern eher, dass kein Absender dabei genannt war.

 

Ich verpacke das ganze mal eine Geschichte. Nehmen wir an...Sie kommen gerade nach Hause von einem langen Arbeitstag und freuen sich auf einen erholsamen Abend auf der Couch. Auf dem Weg ins Haus, holen Sie noch einmal schnell die Post auf dem Briefkasten, setzen sich dann ihm Wohnzimmer auf das Sofa und schließen kurz Ihre Augen, um die Ruhe zu genießen. Dann öffnen Sie ihre Augen wieder und blättern kurz durch die Post durch, um zu sehen, ob etwas wichtiges dabei ist. Das meiste ist nur Werbung, Rechnungen und ein paar Briefe von Freunden und Familie sind auch dabei.

Doch da ist noch ein Brief in der Post, bei dem Sie keinerlei Ahnung haben, von wem er stammt oder, an wen er adressiert ist. Das macht Sie sehr misstrauisch und Sie fragen sich, was wohl in dem Brief ist, von wem er überhaupt stammt und, ob Sie es riskieren sollten, den Brief zu öffnen. Schließlich könnte ja auch etwas schlimmes darin stehen, oder er könnte etwas gefährliches enthalten. Was macht man also, wenn man so einen Brief in der Post hat? Muss man Angst haben, oder kann man ihn bedenkenlos öffnen? Und worauf ist dabei sonst noch zu achten? Ich habe mich auch in einem Ratgeber zum Umgang mit Bedrohungen informiert, das sollte man meiner Meinung nach immer machen, bevor man unüberlegt handelt.

Fallunterscheidung

Zunächst einmal, muss man die Fälle unterscheiden, die es geben kann. Es kann zum Beispiel durchaus vorkommen, dass der Brief keinen Absender enthält. Solche Briefe werden trotzdem per Post zugestellt. Dies kann eventuell daher kommen, dass der Absender einfach vergessen hat, seine Daten auf den Brief zu schreiben.

(Bei einem Poststempel sieht man wo der Brief abgeschickt wurde)

Es kann auch vorkommen, dass kein Adressat angegeben ist. Wenn dies der Fall ist, so kann der Brief nur persönlich bei Ihnen eingeworfen worden sein, denn die Post kann solche Briefe natürlich nicht zustellen. Ein weitere möglicher Fall ist, dass sowohl Adressat, als auch Absender fehlen. In diesem Fall kann der Brief ebenfalls nur persönlich in Ihren Briefkasten gelangt sein.

Haben Sie Feinde?

Als nächsten Schritt müssen Sie sich fragen, ob dieser Brief gefährlich für Sie sein oder werden könnte. In welcher Stellung, bzw. Situation befinden Sie sich? Üben Sie einen politischen Beruf aus in einem Bereich, der provokant und prekär für gewisse Menschen sein könnte? Oder sind Sie sich im privaten Umfeld irgendwelcher Feinde bewusst?

Haben Sie in der letzten Zeit irgendwas gemacht, oder ist etwas passiert, das Ihnen Feinde gemacht haben könnte? Haben Sie sich negativ zu einem provokanten Thema geäußert oder sonstige Problematiken herbei geführt? Versuchen Sie sich an mögliche Ereignisse und Personen zu erinnert, vielleicht fällt Ihnen ja etwas auf.

Darf man den Brief öffnen?

Eine Frage, die Sie sich wahrscheinlich auch stellen, ist, ob Sie den Brief öffnen sollten oder auch dürfen. Dabei ist es besonders wichtig, auf Ihr Bauchgefühl zu achten. Wenn Ihnen an dem Brief irgendetwas komisch vorkommt, auch wenn Sie nicht wissen, was, oder Ihnen Personen eingefallen sind, die Ihnen vielleicht schaden wollen, dann sollten Sie den Brief nicht öffnen, sondern die Polizei anrufen und sich von ihr helfen lassen.

Dies ist auf jeden Fall sicherer, als den Brief einfach zu öffnen, auch wenn Ihnen ein Fehlalarm etwas peinlich sein könnte. Wenn Sie jedoch keine Ahnung haben, wer Ihnen etwas böses antun wollen würde, und Sie sich auch keine Feinde gemacht haben, so besteht eigentlich kein Risiko und Sie können den Brief öffnen, wenn Sie wollen. Denn es kann sich natürlich immer auch um ein Missverständnis handeln.

Kann man den Brief zurückverfolgen?

Wenn Sie aber Angst davor haben, den Brief zu öffnen, trotzdem jedoch wissen wollen, von wem der Brief stammt, so können Sie ihn auch zurückverfolgen lassen. Den Brief selbst zurück zu verfolgen ist jedoch nicht möglich, denn Sie haben wahrscheinlich nicht die nötigen Mittel dafür. Bei der Post kann man beispielsweise nur eigene Postsendungen nachverfolgen . Denn um einen Brief zurückzuverfolgen, muss man viele Schritte durchlaufen, wie zum Beispiel Fingerabdrücke zu nehmen, den Inhalt, sowie das Papier, die Briefmarke und eventuellen Speichel, nach seiner Herkunft nach zu analysieren. Diese Schritte kann jedoch oft nur die Polizei vornehmen.

Doch wird diese Ihnen auch bei einem anonymen Brief helfen, oder werden Sie ihn für nichtig erachten? Dies kommt ganz darauf an. Enthält der Brief Drohungen, Gift oder eine Bombe, so wird die Polizei auf jeden Fall den Brief untersuchen lassen und Sie wird versuchen, herauszufinden, von wem der Brief stammt und, vor wem Sie sich schützen müssen. Enthält der Brief jedoch lediglich eine Karte zum Geburtstag oder ein paar normale Sätze, bei denen lediglich der Absender vergessen wurde, so wird die Polizei keine weiteren Untersuchungen vornehmen. Sie müssen also konkrete Beweise haben, dass Sie bedroht werden. Auch eine Detektei kann diese Aufgabe aber für Sie durchführen.

Wie können Sie sich vor Gefahr schützen?

Aber was kann man machen, um sich vorab vor solchen Briefen zu schützen? Sie können den Brief zum Beispiel auf Metalle und Sprengstoff untersuchen. Oder Sie fragen in Ihrem Bekanntenkreis nach, wer Ihnen zuletzt einen Brief geschickt hat. Eine ganz zufriedenstellende Möglichkeit gibt es jedoch nicht, deshalb sollten Sie einfach auf Ihr Bauchgefühl vertrauen. Und oft, steckt auch nichts böses dahinter und der Absender oder der Adressat wurde einfach nur vergessen.

In meinem Fall war es letztendlich so, dass der Brief nur von einem Kumpel war und er ihn direkt eingeworfen hat. Aus meinem Freundeskreis weiss ich aber, dass es nicht selten vorkommt, dass gescheiterte Beziehungen, Schulden und co zu einer solchen Tat drängen...

26.7.14 22:03


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